Die Kraft der Zuversicht in Zeiten von Corona

Wie können wir in Zeiten von Corona in die Kraft der Zuversicht finden?
Wir brauchen jetzt Zuversicht, dass sich die Dinge so entwickeln, wie wir sie uns erhoffen oder wünschen, trotz aller widriger Umstände. Um zuversichtlich zu bleiben, müssen wir die Lage überschauen können. Einen Monat auszusetzen ist für viele von uns gerade noch so denkbar. Zwei, drei Monate Stillstand bringen uns aber, besonders als Unternehmer*innen, den Angstschweiß auf die Stirn.
Der Zeitraum ist zu lange, um gute Entscheidungen zu treffen, denn wir verlieren den Überblick und damit die Zuversicht. Wichtig ist jetzt die Frage, was es braucht, um diese zurückzugewinnen. Am besten schaffen wir uns einen Überblick über die Lage, indem wir in kleineren Etappen denken und planen. Auch wenn die Politik von Zeiten bis Juli/ August spricht, bis der Virus seinen Höhepunkt erreicht hat, müssen wir uns eigene Etappen setzen, die zu überschauen sind. Wir können auch Etappenentscheidungen treffen. Genau das beobachten wir in der Politik momentan auch. Etappe für Etappe lässt sich die persönliche Krise, die der kleine Virus mit sich bringt viel besser bewältigen. Auch unsere persönliche Verarbeitung geschieht in Etappen.

Auf dem Weg Schritt für Schritt zur Zuversicht helfen diese drei Sätze:

Etappe 1: Akzeptiere was ist
Etappe 2: Lass los, was war
Etappe 3: Glaube daran, das es sich zum Guten wandelt

1. Akzeptiere was ist
Der erste Schritt ist sicher der schwerste. Auch ich schaue noch ungläubig auf die Lage und kann es nicht fassen und es braucht immer wieder eine Neuausrichtung, um die Situation zu akzeptieren. Dazu gehört auch das Loslassen von all den schönen geplanten Dingen, wie berufliche Aufträge und Reisen, Feierlichkeiten, Unternehmungen und Urlaube. Und die Kraft all das zu stornieren. Ja, das kostet wirklich Kraft und tut im Herzen weh.

2. Lass los, was war
Geliebtes loszulassen fällt schwer. Geliebte Menschen nicht real treffen zu können auch. Und auch hier zeigt sich eine kleine Chance, nämlich Ungeliebtes abzuwerfen und neue Visionen zu entwickeln. Was wollte ich schon immer mal tun? Vielleicht kann ich die Zeit Zuhause nutzen, es jetzt zu tun. Die vielen kreativen Aktionen der Künstler zeigen uns, was alles möglich ist. Sei mutig das zu tun, was dir Gutes in den Sinn kommt. Kürzlich habe ich eine Musikerin gesehen, die sich mit ihrer Gitarre vor die Altenheime stellt und singt. Allerdings sollte ich mir nicht den Druck machen, dass mir jetzt ebenfalls etwas Kreatives einfallen muss. Kreativität entsteht in der Leere und die will erst geschaffen werden. Ein Ritual, wie ein Spaziergang am Morgen oder eine Meditation kann helfen, die inneren Stimmen, die in der Krise vielleicht alle durcheinander reden ein bisschen zu beruhigen.
Nimm dir ein paar Minuten Zeit mit den drei folgenden Sätzen zu meditieren oder diese als Mantra mit auf einen Spaziergang zu nehmen.

Ich tue genug
Ich habe genug
Ich bin genug

Das hilft dir aus dem Funktionieren auszusteigen und langsamer zu werden.

3. Glaube daran, das es sich zum Guten wandelt
Milton Erickson würde sagen, gehe ein Stück voraus in die Zukunft, von der aus du zurückschaust. Nimm eine Anleihe in der Zukunft, wenn die Krise überwunden ist. Dieser Schritt in die Zukunft stärkt unsere Zuversicht und stellt uns neue Ressourcen zur Verfügung. Was kann sein, wenn es geschafft ist, wenn die Krise überwunden ist? Wie fühle ich mich? Wie fühlt es sich an, wenn alle Ängste diesbezüglich von mir abfallen? Was erzähle ich anderen in der Rückschau? Worin bin ich stark geworden? Was habe ich vielleicht daraus gelernt?

An dieser Stelle möchte ich dich zu einer Übung einladen:
Nimm dir ein farbiges Stück Papier als Bodenanker. Dieser Anker steht für den Moment , wenn das Virus besiegt ist und wir keine Neuinfektionen mehr haben. Schreibe auf das farbige Stück Papier: Es ist geschafft!
Stelle dich auf den Anker und spüre, wie es sich anfühlt, es geschafft zu haben. Lass die Ängste abfallen, denn Corona liegt hinter dir, wir haben es geschafft und das Virus ist besiegt. Wie fühlt sich das an und was ist jetzt wichtig? Stelle deine Gedanken ein wenig ab, so als ob du einen Radioknopf leise drehst.
Vielleicht hast du das Gefühl, du kannst danach weiter machen wie vorher und das kann sehr beruhigend sein, denn vielleicht hattest du gerade einen neuen Weg eingeschlagen Oder aber es kommen ganz neue Inspirationen und Eingebungen dazu. Lass dich überraschen was kommt, wenn du auf dem Anker „Es ist geschafft“ stehst.

Ich persönlich hatte ein sehr beglückendes Gefühl auf dem Anker, weil es meine Intuition, dass die Krise gar nicht so lange dauert, bestätigt hat. Ich hatte den Eindruck bis Ende April haben wir das Schlimmste geschafft und der normale Alltag kann ganz langsam wieder beginnen. Natürlich ist das meine persönliche Gefühlslage und doch hat es mich sehr erleichtert, die Lage mal wieder frei von Angst ins Auge zu fassen.

Abschließend möchte ich dir ein paar hilfreiche und stärkende Links für die nächste Zeit mitgeben:
Hier ein Link, um das Selbstmitgefühl zu stärken https://arvelyn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/pdf/Selbstmitgefu%CC%88hl+und+COVID-19.pdf

Ein weiterer Link, mit dem du deinen Körper stärken kannst und von dem ich sehr begeistert bin: www.madymorrison.com
Die Yogalehrerin Mady Morrison nimmt uns mit auf wunderbar angeleitete Yogasessions. Auch wenn wir im Augenblick auf alle Reisen verzichten müssen, nimmt Mady Morrison uns mit nach Portugal, in den Tessin oder in den Joshua Tree Park, um dort Yoga zu machen. Einfach wunderbar. Danke liebe Mady, dein YouTube Kanal ist ein Geschenk. Zum Einstieg empfehle ich euch „Entspannung und Selbstliebe“ : https://www.youtube.com/watch?v=eHGEmo2NGkc

Dann möchte ich noch einen Beitrag von der Homöopathin Rosina Sonnenschmidt von einem online Kongress teilen. Sie gibt sehr gute ganzheitliche Tipps dem Corona-Virus vorzubeugen: https://unitedtoheal.com/termine/

Ganz herzliche Grüße von Judith Bolz

P.S Und denke daran 2 Stunden an der frischen Luft, Vitamin D und C und Ingwertee dienen ebenfalls einer Stärkung des Immunsystems. Bleib gesund und wir sehen uns bald

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