Locker und beschwingt arbeiten und leben

Locker leicht und beschwingt arbeiten

Locker und beschwingt arbeiten und leben

In meinen Seminaren und Coachings geht es häufig darum, wie wir unsere Aufgaben und Tätigkeiten mit einer gewissen Lockerheit und Leichtigkeit tun können.

Es gibt Menschen, denen merken wir keinerlei Stress an. Sie tun ihre Dinge mit einer Grundhaltung der Gelassenheit und wirken dabei gut gestimmt.

Was tun diese Menschen, die mit einer gewissen Lockerheit, statt mit Anstrengung durch den Alltag gehen?

In Coachings beobachte ich häufig, wie Menschen locker werden, wenn sie sich Schritt für Schritt ihren Zielen nähern. Diese - sich entwickelnde Lockerheit - beobachte ich immer ganz fasziniert. Und frage mich: „Was genau passiert hier?“

Es gibt im Coaching z.B die Möglichkeit sich in den Zielbereich hinein zu stellen. Wir markieren mit einem Bodenanker ein Ziel und hier kann das gewünschte Erleben gefühlt werden, indem ich folgende Fragen stelle:

  • Wie sind die Empfindungen, wenn das Ziel erreicht ist?
  • Wie ist die Körperkoordination, wie sind die Bewegungen?
  • Wie ist die Mimik? Wie ist der Blick, die Art zu schauen?
  • Gibt es eine Musik, einen Sound, die das Ziel wieder spiegelt?
  • Woran ist es noch zu merken?
  • Wie ist der Kontakt zum Selbst, zu anderen, zur Welt?
  • Woran merken andere, wie z.B Freunde, Partner, dass wir dem erwünschten Erleben näher gekommen sind?

Diese Fragen helfen das gewünschte Ziel schon jetzt zu erleben. Dabei beobachte ich fast immer, wie eine Anspannung im Körper weicht und eine Entspannung und Lockerheit sichtbar wird.

Vielleicht möchten auch Sie eine solche Lockerheit im Alltag erlangen?

Aber dürfen wir beim Arbeiten überhaupt locker sein?

Ist nicht eher der beliebt, der sich permanent anstrengt, immer alle Hände voll zu tun hat, ständig im Stress und überlastet ist?

Wenn wir uns für Lockerheit entscheiden, fallen wir vielleicht aus dem gesellschaftlichen Rahmen heraus und unterscheiden uns von der Menge der Menschen, die wegen Überforderung klagen. Anderseits sind wir näher an unserem Potential und können unsere Stärken besser einsetzten, es fällt leichter, uns auf wirklich Wichtige zu konzentrieren, gute Arbeit zu machen und dabei gesund zu bleiben.

Methoden aus dem Sehtraining, wie z.B die Anregung von Augenbewegungen, die Entspannung von Schultern und Nacken und die Schulung des Weitblick tragen dazu bei, den Prozess in Richtung Lockerheit positiv zu verstärken.

Im Idealfall kann ein Flow Gefühl entstehen, ein Gefühlszustand, der dann eintritt, wenn wir "ganz in einer Beschäftigung aufgehen." Wir fühlen uns leicht herausgefordert, aber genau im richtige Maße, um uns gesund weiter zu entwickeln.

Im Flowzustand geht uns Vieles leicht von der Hand und die Ergebnisse machen uns häufig stolz. Wir können den Flow ganz bewusst herstellen, indem wir uns locker machen und Herausforderungen annehmen. Symptome werden im Flow oft ganz vergessen oder tauchen erst gar nicht auf, wir fließen mit unserer Tätigkeit dahin, die Zeit fließt auch. Es ist ein Abtauchen in den Strom von Schaffensfreude, bei der wir das heraus bringen, was uns bewegt, was zu uns gehört. Hier sprechen wir im Gegensatz von Eustress, eine Form von Stress, die gesund und zufrieden macht.

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